Diplompsychologin Martina Becher, geb. 1958
Diploma in Comprehensive Energy Psychologie (ACEP)
EFT Advanced Practitioner
Mitglied in DPTV, BDP, EMDRIA und ACEP USA

Persönliches
Mein ganzes Leben habe ich gemeinsam mit Hunden verbracht und stimme Heinz Erhard zu, wenn er schmunzelnd sagt:
„Man kann auch ohne Hunde leben, aber es lohnt sich nicht“.
Schon als Kind konnte ich lernen, wie man Hunden etwas „beibringt“ – oder war es so, dass die Schäferhündin meiner Großmutter damals nur über´s Stöckchen gesprungen ist, um mir, der Sechsjährigen, eine Freude zu machen?
Heute denke ich, dass es eher so war als andersherum.
Die erste Herausforderung kam mit Pascha, unserem Dalmatinerrüden, den wir bekamen, als ich 14 Jahre alt war.
Pascha, damals zwei Jahre alt, kam aus dem Tierheim und hatte schreckliche Angst vor Menschen, biss andere Hunde und lief „weg“, wenn er von der Leine gelassen wurde. Davon abgesehen war er ein netter Hund, der freundlichste Hausgenosse und ließ sich gern von mir „beibringen“, sich auf Kommando auf die Seite zu legen und so zu tun, als schliefe er.
Ich erinnere mich noch gut an die Enttäuschung und die hilflose Wut, wenn er wiedereinmal „weglief“ und erst Stunden später zurückkehrte, nachdem ich ihn von der Leine gelassen hatte.
Als ich mit 17 Jahren nach England ging, um dort als au-pair Mädchen zu arbeiten, verließ Pascha meine Familie und konnte trotz intensiver Suche nicht wiedergefunden werden. Zufall?
In England bekam ich vor mehr als 30 Jahren dann meine erste Golden Retriever Hündin geschenkt – vom Retrievervirus bin ich bis heute infiziert.
Dort kam ich auch in Kontakt mit dem Hundetraining, damals vermittelt von der großen alten Meisterin, Barbara Woodhouse, später studierte ich die frühen Arbeiten von Roger Mugford, dem wahrscheinlich ersten Hundepsychologen in Europa.
1988 begann sich dann das Private mit dem Professionellen zu vermischen, als ich meine ersten Gehversuche als Hundetrainerin machte – damals ein absolutes Novum in unserer Gegend – Gruppenunterricht für Hunde verschiedenster Rassen und Mischlinge gemeinsam auf dem Platz???? Wie konnte das sein???
Da wurden wir schon von dem einen oder anderen kritisch beäugt und auch meine Tätigkeit als Beraterin für Hundehalter rang vielen nur ein müdes Lächeln ab.
Wie anders ist es doch heute, wo Hundeschulen, Hundetrainer, Hundepsychologen zum täglichen Bild gehören, ja, es sogar bis ins Fernsehprogramm schaffen...
Parallel zu diesen Tätigkeiten züchtete ich über viele Jahre hinweg Golden Retriever, war aktiv im Schauwesen, in der Retrieverausbildung als Trainerin, als Zuchtwartin für Golden Retriever.
Ich durfte in all den Jahren von vielen Hunden und vielen großartigen Hundeleuten sehr viel Bereicherndes lernen, insbesondere von meinen englischen Lehrerinnen und vor allem von meiner unvergessenen Pat Busch, die ihre Liebe zu allen Hunden stets zum Ausdruck brachte und für jeden Hund und Mensch stets ein Lächeln fand.
Professionelles
Nach meiner Ausbildung zur Erzieherin, in der ich das Handwerk der Pädagogik sozusagen von der Pike auf erlernen durfte und meinem abgeschlossenen Psychologiestudium an der Justus-Liebig Universität in Giessen ließ ich mich in Siegen in freier Praxis nieder.
Bereits während des Studiums war einer meiner Schwerpunkte die Verhaltenstherapie bei Tieren, insbesondere bei Pferden und Hunden.
Die Methodik der Verhaltenstherapie konnte ich dann durch das Studium der Energetischen Psychologie erweitern, das ich mit dem Diplom in „Comprehensive Energy Psychologie“ des amerikanischen Fachverbandes ACEP abschloss.
In meinem Beruf als Psychologische Psychotherapeutin arbeite ich nun seit vielen Jahren mit Menschen und ihren Tieren.
Dabei wende ich schwerpunktmässig die Energetische Psychologie und EFT (
Emotional
Freedom
Techniques)an, unterstützt von Fall zu Fall mit verhaltenstherapeutischen Methoden.
Die Erfolge, die ich mit dieser Methode erziele, sind sehr ermutigend.
Als Mitglied verschiedener psychologischer Fachverbände bin ich ständiger Weiterbildung, der Seriosität meines Angebotes und hohen ethischen Richtlinien verpflichtet, insbesondere auch dem, keine Heilsversprechen abzugeben.
Während die Methoden der Energetischen Psychologie und des EFT weltweit sehr vielen Menschen und ihren Tieren helfen und auch ich sehr gute Erfolge damit erziele, kann es aufgrund der Einzigartigkeit eines jeden Tieres und eines jeden Menschen jedoch im speziellen Einzelfall nötig sein, sie mit anderen Verfahren zu kombinieren um zum Erfolg zu gelangen.